Friday, September 2, 2011

Syncing your iPhone with multiple iTunes 10 libraries (updated)

Update (May 27th, 2014): 
Since many people seem to try this with iTunes 11, please be advised: I have not tried this with anything else than iTunes 10. Apple tends to change the internal workings of iTunes, especially between major releases. So don't expect this to work on any other version than 10.

Many people commented it doesn't work on 11 anymore. I couldn't test this since I'm not using this hack anymore nowadays, but I wouldn't be surprised if it is indeed so.



After getting a MacBook Air recently, I wanted to use my iPhone with iTunes on that machine. But when you try to sync an iPhone that has been synced with another iTunes-installation, you get an error and are only given the option to clear the library on your iPhone.

I remembered hacks for older versions of iTunes that let you clone the unique ID of one media library to another iTunes installation. The trick was to read the ID from the "iTunes Music Library.xml" of one iTunes-Installation and apply that to both the "iTunes Music Library.xml" and "iTunes Library.itl" (binary) of another installation. Newer iTunes-Versions (v10.4 at least, not sure when it was introduced) were changed to not make it as easy anymore by adding some sort of checksum to the binary file.

To get to the point: it's still possible, by doing the following steps:

1. On source-machibe: get your ID you want to clone (existing iTunes, with which your iPhone is synced)

  • go to your Home-directory -> Music/iTunes
  • open "iTunes Music Library.xml", the ID is in the <string>-tag after the "Library Peristent ID"-<key>.


2. On target-machine: clone ID to another iTunes installation

  • first, close and exit iTunes if it's still running
  • go to your Home-directory -> Music/iTunes
  • open "iTunes Music Library.xml" and overwrite the ID with the one you got from the other library in step 1
  • delete the file "sentinel". It might be hidden, so make sure you have your system set to show hidden files
  • now we need to "corrupt" the "iTunes Library.itl" file. Do this any way you want, I simply did a echo "junk" > iTunes Library.itl but whatever works for you. Deleting it and recreating a text-file with the same name will probably work as well.


3. have iTunes recreate the library

  • now restart iTunes. It should detect that the library is corrupted and will ask you if you want to have iTunes rebuild it. Say yes.
  • Done! Now you should be able to sync your iPhone with iTunes


Thursday, April 7, 2011

Aus für Zensursula

Irgendwie hatte ich gedacht ich würde enthusiastischer reagieren bei dieser Nachricht: Vernunft siegt über Internetsperren (Spiegel). Tatsächlich hat die Scharz-Gelbe Regierung das Gesetz zu Internetsperren gegen Kinderpornographie abgeschafft.
Sicherlich ein Sieg für die Netzcommunity und alle die sich gegen dieses sinnlose, wirkungslose, verfassungswidrige und bürgerrechtsverletzende Gesetz gestemmt haben. Auch ich bin froh, schon allein der Symbolik wegen. Allerdings war meine Reaktion relativ verhalten - ich wollte nicht mal darüber bloggen. Warum?
  • Ich dachte gleich, dass die Union dies nicht ohne Hintergedanken getan hat. Das Gesetz war mittlerweile sowieso politisch ein Desaster und bereits verbrannte Erde. Ich war und bin mir sicher dass es denen auch lieber ist das alte Teil besser zu vergessen und so in einem halben Jahr mit einen neuen Vorstoß anzukommen, dann vermutlich mit einem anderen schönen Neusprech-Namen, aber mit Sicherheit mit den selben hohlen, populistischen Begründungen.
  • Aktuell verhandeln FDP und CDU/CSU. Neben Zensursula geht es auch um die Verlängerung der Anti-Terror Gesetze die 2012 auslaufen würden und um die Mindestspeicherfrist Vorratsdatenspeicherung. Ich habe vermutet dass die Union bei Zensursula nachgegeben hat um dafür Zugeständnisse bei diesen Themen von der FDP einzufordern.
Und in der Tat: Was lese ich heute? Union will Gegenleistung der FDP für Verzicht auf Internetsperren (heise).
Das ging ja schnell! Zu dem Artikel muss ich eigentlich separat etwas schreiben. Auf jeden Fall wurde meine Skepsis bestätigt. Dieses eine Gesetz ist zwar von Tisch, aber gelernt haben die Herren Sperrbefürworter rein gar nichts.

Thursday, December 23, 2010

Subsonic on Linux: Fix issue with special characters

Subsonic is quite amazing, but I encountered problems with songs that contain special characters like umlauts or japanese kanjis. For one, the web-interface doesn't display them correctly and second - even more serious - clients like ones available for the iPhone show errors or even crash when accessing such songs.

The problem is that subsonic requires the correct language/encoding set when run. It seems that it needs UTF-8 set as encoding.

To do this, modify the start-script of the subsonic-server (usually /usr/share/subsonic/subsonic.sh) and add the following line to the beginning:

export LANG=en_US.UTF-8


then restart the daemon. The web-interface should now display everything correctly and Clients like iSub on the iPhone should be able to play all songs aswell.

Sunday, November 28, 2010

Urheberrecht und Remakes?

Im Rahmen der Berichterstattung darüber dass die Gema Lizenzgebühren für abgedruckte Liedtexte von Martinsumzügen fordert schreibt "Der Westen" in einem weiteren Artikel unter
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Gema-will-an-Martinsliedern-verdienen-id3927978.html folgendes:

Grundsätzlich gilt, dass das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Komponisten erlischt. Womit Kopien der traditionellen, volkstümlichen Martinsliedern wie „Sankt Martin“ eigentlich kostenfrei wären.

Eigentlich. Denn Christian Krauß, Geschäftsführer der VG Musikedition, gibt zu: „Von Sankt Martin gibt es sieben neue Bearbeitungen von Künstlern jüngeren Datums.“ Für die dann also wieder Gebühren fällig werden.

Ich dachte spontan: Kein Wunder dass man sich heute vor Remakes und Cover-versionen kaum retten kann... Ich frage mich wie das eigentlich mit Weihnachtliedern ist. Die werden ja pausenlos von irgendwelchen Kūnstlern nachgesungen. Erlischt da die Gebührenpflicht dann nie? Oder gilt das nicht, sondern nur wenn mann etwas entsprechend neu als eigene Version rausbringt?
Jedenfalls schon ne tolle Sache für die Gema: solange ein Song nur mindestens alle 70 Jahre neu aufgelegt wird fliessen die Lizenzgebühren weiter...

Das ganze Urheberrechtssystem ist krank und nicht mehr zeitgemäß. Die Gema und co. In der derzeitigen Form sind eine Geisel der Menschheit, der Künstler und der Kunden und gehören abgeschafft.

Friday, November 26, 2010

Für den Innenminister sind wir alle Terrorverdächtige!

Bei Spiegel-Online lese ich folgendes:

Der Innenminister forderte Leutheusser-Schnarrenberger dringend auf, ihren Widerstand gegen die heimliche Überwachung von Terrorverdächtigen aufzugeben - das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf einen Brief de Maizières an die Justizministerin. "Angesichts der aktuellen Gefährdungslage halte ich es für nicht vertretbar, dass den Strafverfolgungsbehörden der gebotene Zugang zu Bereichen hochkonspirativer Kommunikation von Terrorismusverdächtigen verweigert wird", heißt es dem Bericht zufolge in dem Brief.

Nur noch mal zur Klarstellung: Bei der Vorratsdatenspeicherung (oder auch Mindestspeicherfrist im Neusprech) handelt es sich um die verdachtsunabhängige, anlaßlose Speicherung der Internet-Kommunikation aller Bundesbürger für 6 Monate. Daraus folgere ich dass Herr De-Maiziere alle Bundesbürger als "Terrorverdächtige" bzw. "Terrorismusverdächtige" ansieht. Tolles Weltbild! Schönen Dank Herr De-Maiziere!

Tuesday, August 10, 2010

Tod durch Deospray - Vater verklagt Deohersteller

Auf spiegel.de kann man heute den Artikel "Tödlicher Rausch aus der Dose" lesen.

Natürlich ist es tragisch, wenn ein junger Mensch auf diese Weise stirbt, aber was mich nervt ist was da schon wieder an Forderungen hochkommt. Mittlerweile bin ich sogar schon so konditioniert. Der Verbotsforderungs- und Aktionismus-Wahn ist inzwischen so gross, dass wann immer ich eine solche Überschrift lese als erstes daran denke was jetzt wieder alles verboten werden soll oder was für wahnwitzige Gerichtsverfahren losgetreten werden. In diesem Fall rechnete ich damit dass der Vater Verbote aller Art fordert - und es findet sich auch bestimmt ein Politiker der medienwirksam in die gleiche Kerbe schlägt.

Aber sehen wir es realistisch: Wieviel von den Dingen die fast jeder im Haushalt hat sind bei falscher Benutzung gefährlich: Nagellackentferner, Kleber, Eddings, Reinigungsmittel, Küchenmesser, Hammer... die Liste ist lang. Soll jetzt auf jeden Hammer explizit draufstehen, dass dieser nur in Zusammenhang mit Nägeln verwendet werden darf und eine unsachgemäße Verwendung das eigene Leben oder das von Mitmenschen gefährdet?

Und selbst wenn wir diese Warnhinweise hätten würde das ja höchstens den Hersteller des "Mordinstruments" rechtlich absichern. Davor dass trotzdem Menschen den Gegenstand misbrachen schützt dies nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 14-jähriger Junge nicht weiss, dass es ungesund sein muss wenn man an einem Deospray schnüffelt (welche in der Regel bereits mit dem "entflammbar"-Logo versehen sind). Soviel Intelligenz setze ich vorraus - und das tut hoffentlich auch unsere Justiz, denn sonst haben wir hier wirklich bald amerikanische Verhältnisse. Obwohl das manche wohl gerne hätten, wie folgendes Zitat aus dem Spiegel-Artikel zeigt:

"Nachtigall hat bei der Staatsanwaltschaft Konstanz Strafanzeige gegen den Hersteller des Sprays und den Discounter gestellt - wegen fahrlässiger Tötung"

Mein Beileid den Hinterbliebenden - aber jetzt auf diese Art Genugtuung zu finden indem man versucht einen Schuldigen zu finden ist Unsinn. Der Grund für das Verhalten des Jungen - welches zu so einem tragischen Ereignis geführt hat - ist mit Sicherheit komplexer und lässt sich weder einfach erklären noch mit Verboten lösen.

Wednesday, July 14, 2010

Brille: Herrmann

Heise.de berichtet heute im Artikel "Bayerns Innenminister fordert "saubere Rechtsgrundlage" für Vorratsdatenspeicherung" folgendes:

Mit der bayerischen Gesetzgebung, etwa der im Landesparlament verabschiedeten Regelung zur Online-Durchsuchung, sieht sich der Innenminister auf einem guten Weg zu einen sensiblen Umgang mit dem Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit. Im vergangenen Jahr sei die bayerische Regelung zur Online-Durchsuchung kein einziges Mal zur Anwendung gekommen, sagte Herrmann. Von einer Massenanwendung solcher Instrumente oder gar einem orwellschen Überwachungsstaat könne keine Rede sein . Den "will auch wirklich keiner hier"

Wenn ich sowas höre reichts mir schon wieder. Herr Herrmann,  nur weil ein rechtlich umstrittenes Abhörinstrument noch nicht verwendet wurde wird es doch nicht weniger bedenklich dass es überhaupt existiert! Und selbst wenn es stimmt dass keiner in der Regierung einen orwellschen Überwachungstaat will, wer garantiert denn dass alle zukünftigen Machthaber das genauso sehen?

Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann dass Macht früher oder später missbraucht wird. Deshalb ist es wichtig, dass zu grosse Machtbefugnisse wie eben diese extreme Eingriffsmöglichkeit in die Privatssphäre unschuldiger Bürger gar nicht erst aufgebaut werden.