Thursday, December 23, 2010

Subsonic on Linux: Fix issue with special characters

Subsonic is quite amazing, but I encountered problems with songs that contain special characters like umlauts or japanese kanjis. For one, the web-interface doesn't display them correctly and second - even more serious - clients like ones available for the iPhone show errors or even crash when accessing such songs.

The problem is that subsonic requires the correct language/encoding set when run. It seems that it needs UTF-8 set as encoding.

To do this, modify the start-script of the subsonic-server (usually /usr/share/subsonic/subsonic.sh) and add the following line to the beginning:

export LANG=en_US.UTF-8


then restart the daemon. The web-interface should now display everything correctly and Clients like iSub on the iPhone should be able to play all songs aswell.

Sunday, November 28, 2010

Urheberrecht und Remakes?

Im Rahmen der Berichterstattung darüber dass die Gema Lizenzgebühren für abgedruckte Liedtexte von Martinsumzügen fordert schreibt "Der Westen" in einem weiteren Artikel unter
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Gema-will-an-Martinsliedern-verdienen-id3927978.html folgendes:

Grundsätzlich gilt, dass das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Komponisten erlischt. Womit Kopien der traditionellen, volkstümlichen Martinsliedern wie „Sankt Martin“ eigentlich kostenfrei wären.

Eigentlich. Denn Christian Krauß, Geschäftsführer der VG Musikedition, gibt zu: „Von Sankt Martin gibt es sieben neue Bearbeitungen von Künstlern jüngeren Datums.“ Für die dann also wieder Gebühren fällig werden.

Ich dachte spontan: Kein Wunder dass man sich heute vor Remakes und Cover-versionen kaum retten kann... Ich frage mich wie das eigentlich mit Weihnachtliedern ist. Die werden ja pausenlos von irgendwelchen Kūnstlern nachgesungen. Erlischt da die Gebührenpflicht dann nie? Oder gilt das nicht, sondern nur wenn mann etwas entsprechend neu als eigene Version rausbringt?
Jedenfalls schon ne tolle Sache für die Gema: solange ein Song nur mindestens alle 70 Jahre neu aufgelegt wird fliessen die Lizenzgebühren weiter...

Das ganze Urheberrechtssystem ist krank und nicht mehr zeitgemäß. Die Gema und co. In der derzeitigen Form sind eine Geisel der Menschheit, der Künstler und der Kunden und gehören abgeschafft.

Friday, November 26, 2010

Für den Innenminister sind wir alle Terrorverdächtige!

Bei Spiegel-Online lese ich folgendes:

Der Innenminister forderte Leutheusser-Schnarrenberger dringend auf, ihren Widerstand gegen die heimliche Überwachung von Terrorverdächtigen aufzugeben - das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf einen Brief de Maizières an die Justizministerin. "Angesichts der aktuellen Gefährdungslage halte ich es für nicht vertretbar, dass den Strafverfolgungsbehörden der gebotene Zugang zu Bereichen hochkonspirativer Kommunikation von Terrorismusverdächtigen verweigert wird", heißt es dem Bericht zufolge in dem Brief.

Nur noch mal zur Klarstellung: Bei der Vorratsdatenspeicherung (oder auch Mindestspeicherfrist im Neusprech) handelt es sich um die verdachtsunabhängige, anlaßlose Speicherung der Internet-Kommunikation aller Bundesbürger für 6 Monate. Daraus folgere ich dass Herr De-Maiziere alle Bundesbürger als "Terrorverdächtige" bzw. "Terrorismusverdächtige" ansieht. Tolles Weltbild! Schönen Dank Herr De-Maiziere!

Tuesday, August 10, 2010

Tod durch Deospray - Vater verklagt Deohersteller

Auf spiegel.de kann man heute den Artikel "Tödlicher Rausch aus der Dose" lesen.

Natürlich ist es tragisch, wenn ein junger Mensch auf diese Weise stirbt, aber was mich nervt ist was da schon wieder an Forderungen hochkommt. Mittlerweile bin ich sogar schon so konditioniert. Der Verbotsforderungs- und Aktionismus-Wahn ist inzwischen so gross, dass wann immer ich eine solche Überschrift lese als erstes daran denke was jetzt wieder alles verboten werden soll oder was für wahnwitzige Gerichtsverfahren losgetreten werden. In diesem Fall rechnete ich damit dass der Vater Verbote aller Art fordert - und es findet sich auch bestimmt ein Politiker der medienwirksam in die gleiche Kerbe schlägt.

Aber sehen wir es realistisch: Wieviel von den Dingen die fast jeder im Haushalt hat sind bei falscher Benutzung gefährlich: Nagellackentferner, Kleber, Eddings, Reinigungsmittel, Küchenmesser, Hammer... die Liste ist lang. Soll jetzt auf jeden Hammer explizit draufstehen, dass dieser nur in Zusammenhang mit Nägeln verwendet werden darf und eine unsachgemäße Verwendung das eigene Leben oder das von Mitmenschen gefährdet?

Und selbst wenn wir diese Warnhinweise hätten würde das ja höchstens den Hersteller des "Mordinstruments" rechtlich absichern. Davor dass trotzdem Menschen den Gegenstand misbrachen schützt dies nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 14-jähriger Junge nicht weiss, dass es ungesund sein muss wenn man an einem Deospray schnüffelt (welche in der Regel bereits mit dem "entflammbar"-Logo versehen sind). Soviel Intelligenz setze ich vorraus - und das tut hoffentlich auch unsere Justiz, denn sonst haben wir hier wirklich bald amerikanische Verhältnisse. Obwohl das manche wohl gerne hätten, wie folgendes Zitat aus dem Spiegel-Artikel zeigt:

"Nachtigall hat bei der Staatsanwaltschaft Konstanz Strafanzeige gegen den Hersteller des Sprays und den Discounter gestellt - wegen fahrlässiger Tötung"

Mein Beileid den Hinterbliebenden - aber jetzt auf diese Art Genugtuung zu finden indem man versucht einen Schuldigen zu finden ist Unsinn. Der Grund für das Verhalten des Jungen - welches zu so einem tragischen Ereignis geführt hat - ist mit Sicherheit komplexer und lässt sich weder einfach erklären noch mit Verboten lösen.

Wednesday, July 14, 2010

Brille: Herrmann

Heise.de berichtet heute im Artikel "Bayerns Innenminister fordert "saubere Rechtsgrundlage" für Vorratsdatenspeicherung" folgendes:

Mit der bayerischen Gesetzgebung, etwa der im Landesparlament verabschiedeten Regelung zur Online-Durchsuchung, sieht sich der Innenminister auf einem guten Weg zu einen sensiblen Umgang mit dem Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit. Im vergangenen Jahr sei die bayerische Regelung zur Online-Durchsuchung kein einziges Mal zur Anwendung gekommen, sagte Herrmann. Von einer Massenanwendung solcher Instrumente oder gar einem orwellschen Überwachungsstaat könne keine Rede sein . Den "will auch wirklich keiner hier"

Wenn ich sowas höre reichts mir schon wieder. Herr Herrmann,  nur weil ein rechtlich umstrittenes Abhörinstrument noch nicht verwendet wurde wird es doch nicht weniger bedenklich dass es überhaupt existiert! Und selbst wenn es stimmt dass keiner in der Regierung einen orwellschen Überwachungstaat will, wer garantiert denn dass alle zukünftigen Machthaber das genauso sehen?

Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann dass Macht früher oder später missbraucht wird. Deshalb ist es wichtig, dass zu grosse Machtbefugnisse wie eben diese extreme Eingriffsmöglichkeit in die Privatssphäre unschuldiger Bürger gar nicht erst aufgebaut werden.

Thursday, June 24, 2010

no new iPhone for me yet

Today I checked with the T-Mobile store to see if I can get my hands on one of the new iPhone 4 models. Sadly, there weren't any more available. I thought I did make the reservation quite early but I guess it wasn't early enough.

It's strange how things go: My first iPhone I got without prior planning or anything. Until the day it was released here, I wondered and pondered if I should get one myself, and then on a whim I simply decided to head to the T-Mobile store on that day in the afternoon (!) and I actually managed to get my hands on one of the last 16GB 3G models they had available. So no prior planning, no early reservation, nothing. And I got lucky.

This time, I actually informed myself and tried to get a reservation early - to no avail it seems. "We'll call you when the iPhone for your reservation arrives", I got told. Fair enough. I can survive alittle longer with my old one - the only hard part will be trying to avoid all the hype out there atm. I'm still curious what's different this time. Maybe the hype over the new model is bigger than the one over the first iPhone? Hard to believe. Perhaps it's because this time, we really got the iPhone 4 very early here in Germany - the first one took a while to reach us.

Perhaps I'll try another store later today - probably in the afternoon hehe - and simply ask them if they have any iPhones left. Maybe I do get as lucky as 2 years ago.

Sunday, March 7, 2010

XBMC Live on ION - automatic mode-change with EDID

Before I begin, I wanted to thank JumJum for the following post on the XBMC forums. I've been able to get my settings to work well on my ION-based Acer Aspire Revo:

http://forum.xbmc.org/showthread.php?p=516904

I didn't need many of the steps mentioned there, since I already had XBMC 9.11 Live running on Linux. So far, I was using my own ModeLines I set up manually. But it turned out the EDID-modes actually do work fine out of the box with the following settings:

/etc/X11/xorg.conf
Section "Device"
Identifier "nvidia"
Driver  "nvidia"
Option  "NoLogo"              "true"
Option  "DynamicTwinView"     "false"
Option  "NoFlip"              "false"
Option  "FlatPanelProperties" "Scaling = Native"
Option  "ModeValidation"      "NoVesaModes, NoXServerModes"
Option  "UseDisplayDevice"    "DFP-1"
Option  "ModeDebug"           "true"
Option  "HWCursor"            "false"
EndSection

Section "Screen"
Identifier      "screen"
Device          "nvidia"
SubSection      "Display"
Modes "1920x1080_24" "1920x1080_50" "1920x1080_60"
EndSubSection
EndSection

Section "Extensions"
Option  "Composite"           "false"
EndSection

That was all that was neccessary. Well, in order to find out what "Modes" the driver has available, you have to have the "ModeDebug" setting enabled and then check the listing of modes within your /var/log/Xorg.0.log:
sed -n '/- Modes/,/- End/p' /var/log/Xorg.0.log | sed 's/.*(0)://g' > ~/modes.txt

Then simply pick the wanted resolutions. Afterwards, restart the X-Server for the changes to take effect. In case of the XBMC Live, that means:
service xbmc-live stop
service xbmc-live start